"Die vier Lebenszeichen von Gemeinde"

Wie ist kirchliches Leben in der Welt zu erkennen,
worin unterscheiden wir uns als Christen und Christinnen sichtbar von weltlichem Handeln,
woran wird unsere Kirchengemeinde als Teil und inmitten der Wohnortgemeinde sichtbar?

Fragen, mit denen sich schon die ersten Christen beschäftigten und die sich durch die kirchliche Geschichte hindurch ziehen. So sind denn auch die „Vier Lebenszeichen von Kirche“, die der Leiturgia (Gott loben), Martyria (Gott bezeugen), Koinonia (Gemeinschaft stiften) und Diakonia (dem Nächsten dienen) Kennzeichen, nach denen schon in der Alten Kirche kirchliches Leben gestaltet wurde.

In Zeiten, in denen nach Erkennbarkeit, Profil und Qualitätsmerkmalen auch in Bezug auf kirchliche Arbeit gefragt wird, bieten die vier Merkmale in ihrer klaren und eindeutigen Aussage eine orientierende Kraft und innovative Impulse. In ihrer Gemeinschaft bilden sie eine urchristliche und biblische Methode zur Gestaltung von sichtbarer Kirche und damit Inspirationen für aktuelle Fragen der theologischen und geistlichen Gemeindeentwicklung.